Das Kundenmagazin der Kreissparkasse Tübingen

7 AZUBI-SPEED-DATING IM CARRÉ 6 Hausbank Menschen Interessiert? Alle Infos zu Praktikum und Ausbildung auf: www.ksk-tuebingen.de/praktikum www.ksk-tuebingen.de/ausbildung Ohne Bewerbungsmappe und Zeugnis, aber mit einer großen Portion Neugier und Interesse kamen am 12. April 2022 rund 150 junge Menschen zum Aktionstag ins Sparkassen Carré, um 35 Arbeitgeber aus der Region kennen zu lernen. „Das Azubi-Speed-Dating ist so ein tolles Format, weil die Unternehmen einen persönlichen Eindruck der Schüler gewinnen können und diese wiederum die Chance haben, sich ohne Noten und Zeugnisse zu präsentieren“, sagt Sabine Diedrichs von der Kreissparkasse Tübingen. Die kurzen, etwa zehnminütigen Begegnungen seien ideal, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Außerdem sei es eine tolle Chance, für junge Menschen, so eine Gesprächssituation zu üben, umspäter davon in einem Einstellungsgespräch profitieren zu können. Die Interessierten haben sich im Vorfeld bis zu vier Unternehmen ausgesucht, die sie am Aktionstag daten wollten. Die Bandbreite reichte von Unternehmen aus Handel, Handwerk und Industrie bis zu sozialen und kommunalen Arbeitgebern. Im besten Fall kam es zu einer weiteren Verabredung, etwa zu den Themen Schnupperpraktikum und Ausbildungsplatz. Entwickelt wurde das Konzept von der Rottenburger Kommunikationsagentur DIALOGmanufaktur, die auch am Aktionstag beratend zur Seite stand und die Schüler über die rund 35 teilnehmenden Unternehmen vorab informiert hat. Veranstalterin war die WIT Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen. Außerdem wurde das Azubi-Speed-Dating mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und von der Kreissparkasse Tübingen unterstützt. Gelohnt hat sich der Tag übrigens für beide Seiten. Drei junge Menschen werden demnächst ein Ferienpraktikum bei der Kreissparkasse absolvieren und ein Schüler hat sich gleich fürs Duale Studium 2023 beworben. Paul Stingel leitet die Abteilung Fußball des VfL Pfullingen in seiner Freizeit. Beruflich kümmert sich der 25-Jährige bei der Kreissparkasse Tübingen um Unternehmenskunden. Ein Volltreffer für Finanzinstitut und Verein. „Der Schritt war groß, aber nicht zu groß“, sagt Paul Stingel, der in den letzten Monaten viele neue Entscheidungen treffenmusste. Als Abteilungsleiter Fußball ist er seit einem guten halben Jahr der oberste Chef für rund 900 Mitglieder, davon fast 400 Jugendspieler beim VfL Pfullingen. Erfahrungen sammelte er in diesem ehrenamtlichen Job zuvor vier Jahre lang ebenfalls als Abteilungsleiter Fußball beim TSV Eningen. Dann kam der deutlich größere VfL Pfullingen auf ihn zu, der zudem in der Verbandsliga, also zwei Ligen höher, spielt. „Und dann war das Gefühl da: Ich will einen Schritt nach vorne machen“, sagt Paul Stingel. Was das konkret bedeutet? Er ist nach der Arbeit bei der Kreissparkasse noch mindestens drei Abende auf dem Sportplatz, begleitet Spiele am Wochenende und spielt selbst aktiv Fußball. So um die zehn, fünfzehn Stunden kommen da schon zusammen. „Aber es macht mir ja Spaß, das Ehrenamt ist mir wichtig und ich möchte dafür werben“, sagt Stingel. Er hat sicheinNetzwerk aufgebaut, muss schauen, dass es bei den 24 Mannschaften und 50 Trainern läuft, und er hat gelernt, Entscheidungen zu treffen, um die man sich nicht reißt: zum Beispiel vor der Mannschaft Kritik auszusprechen, wenn ein Spiel nicht gut gelaufen ist oder Spielern Absagen zu erteilen. Oder zu ÜBERALL AM BALL entscheiden, wer der Richtige für welche Tätigkeit ist, und immer wieder Ausschau nach neuen Ehrenamtlichen zu halten, damit der Verein genug Trainer hat und das Potenzial der Jugend entwickeln kann. Vom Bambini-Spieler zum Abteilungsleiter Von seinen 25 Lebensjahren steht er seit 21 Jahren auf dem Platz. Gestartet ist er bei den Bambinis als Vierjähriger. Dieser Freundeskreis ist bis heute geblieben. Auch bei der Kreissparkasse hat er konsequent einen Schritt nach dem anderen gemacht: nach der Ausbildung zum Bankkaufmann die Weiterbildung zum Bankbetriebswirt absolviert und drei Jahre lang als Juniorberater seinen eigenen Stamm an Gewerbekunden beraten. Jetzt wächst er ins Unternehmenskundengeschäft hinein. „Ich bin sozusagen als Copilot bei Kundengesprächen dabei und bearbeite anschließend die Kreditanträge mit dem Ziel, irgendwann selber Pilot, also Unternehmenskundenberater, zu sein“, sagt er. „Und ich schätze es sehr, dass mein Chef mir mit flexiblen Arbeitszeiten entgegenkommt, damit ich das Amt gut ausüben kann.“ Eine klassische Win-Win-Situation.

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