Silberburg am Markt

Maultäschle Pralinen - Kaffee, 75g

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7,20 EUR*
Kurzbeschreibung: Pralinenmaultäschle mit feiner Kaffeefüllung! Weitere leckere Sorten Maultäschle Pralinen in unserem Sortiment:  
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Beschreibung:

Maultäschle Pralinen - Kaffee, 75g

Die Maultäschle Pralinen Kaffee werden von der Firma Hochland produziert. Pralinenmaultäschle mit Kaffeefüllung. Kaffeegenuss pur: Edel und einfach lecker, denn nur Schokolade von besonderer Güte wird zur Trüffelmasse verarbeitet. Die perfekte Begleitung zum Nachmittagskaffee. Hoch die Tassen! Nach traditionellen Rezepten und mit exzellenten Zutaten von Meistern Ihres Fachs speziell kreiert und zubereitet, sorgen die neuen Pralinenmaultäschle für kulinarische Hochgenüsse. Der Clou? Ihr Herzstück: die Füllung. Kaffeegenuss pur: Wir lieben Kaffee und widmen unserern neuen Maultäschle eine exklusive Füllung. Edel und einfach lecker, denn nur Schokolade von besonderer Güte wird zur Trüffelmasse verarbeitet. Die perfekte Begleitung zum Nachmittagskaffee. Hoch die Tassen! . Packungsinhalt: 5 Stück Kaffee-Maultäschle
Die Pralinenmaultäschle finden Sie auch in unserem stationären Ladengeschäft SILBERBURG am historischen Tübinger Marktplatz
Weitere leckere Sorten Maultäschle Pralinen in unserem Sortiment: Suchen Sie ein schwäbisches Geschenk ? Oder einen schwäbischen Geschenkkorb ? Die Pralinenmaultäschle eignen sich ganz hervorragend als schwäbisches Mitbringsel oder als Teil eines schwäbischen Geschenkkorbes. und hier gibt’s noch mehr schwäbische Süßigkeiten  

Süße Maultäschle, Maultäschle Pralinen oder Pralinenmaultäschle

Schwäbische Puristen sind sich einige: Maultaschen sind gefüllte Nudeln in rechteckiger Form, die Füllung besteht zwingend aus Hackfleisch, Brät, Spinat, Zwiebeln, Petersilie, Ei und Semmelbröseln in einem ausgewogenen Verhältnis. Sie werden, so die Puristen, wahlweise in einer Rinderbrühe mit viel Schnittlauch serviert, mit flüssiger Butter und gebratenen Zwiebeln übergossen – „g’schmälzt“ – oder in feine Streifen geschnitten und mit Ei angebraten – „g’röschtet“. Alles andere ist überflüssiger Firlefanz und lenkt nur vom Wesentlichen ab.
Wer auf das Fleisch zugunsten einer reinen Spinatfüllung verzichtet, bereitet keine Maultaschen zu, sondern Laubfrösche. Die sind auch lecker – aber eben keine echten, klassischen, schwäbischen Maultaschen.
Seit 2009 sind „Schwäbische Maultaschen“ sogar von der Europäischen Union als Herkunftsbezeichnung geschützt. Und natürlich handelt es sich bei dem Produkt hinter dieser geschützten geographischen Angabe um eben diese klassischen Maultaschen.
Kein Schwabe, der etwas auf sich hält, käme auf die Idee, süße Maultaschen herzustellen. Das überlässt er den Bayern, genauer gesagt, den Oberpfälzern. Dort sind Maultaschen, die auch „Grammltaschen“ genannt werden, Nudeln aus Kartoffelteig, die mit Apfelschnitzen gefüllt und in einer Auflaufform gebacken werde. So ähnlich wie ein Strudel, aber kleiner und nicht ganz so fein.
Wir vom Schwäbischen Shop sind aber keine Maultaschenpuristen, sondern Maultaschenliebhaber. Deshalb nehmen wir es nicht so genau mit den Zutaten und der Zubereitung. Wir lieben unsere kleinen, feinen süßen Maultäschle aus weißer Schokolade oder feinem Keks mit delikaten Füllungen aus Schokolade, Champagnertrüffel, Marzipan oder Haselnusscreme.
Diese Haselnusscreme ist übrigens ein historischer italienischer Import: 1806 verfügte Napoleon eine Wirtschaftsblockade, die sogenannte Kontinentalsperre, über Großbritannien und seine Kolonien, um die französische Wirtschaft gegen Konkurrenz zu schützen. Aufgrund der hohen Zölle wurden Produkte aus Übersee wie zum Beispiel Kakao nahezu unbezahlbar. In Turin lösten die dort ansässigen Schokoladenmanufakturen das Problem, indem sie Schokolade mit gerösteten und gemahlenen Haselnüssen streckten. Diese Notlösung war so unfassbar lecker, dass Nougat aus dem Piemont eine echte Spezialität wurde.
Auch bei gefüllten Nudeln hält sich das Gerücht, dass sie eigentlich in Italien beheimatet sind. 1718 übersetzt ein deutsch-italienisches Wörterbuch Maultaschen mir Ravioli und es spricht tatsächlich einiges für die Vermutung, dass Waldenser, protestantische Glaubensflüchtlinge aus Tirol, die Maultaschen nach Schwaben gebracht haben. Allerdings haben Ravioli und Maultaschen dann doch sehr wenig miteinander zu tun. Weder Größe noch Füllmaterial noch Zubereitungsart lassen sich wirklich vergleichen. Und dann der Name! Maultaschen! Schwäbisch-exotisch und unübersetzbar.
Das Wort begegnet einem zuerst in Texten des 16. Jahrhunderts – zum Beispiel in denen von Martin Luther. Dort bedeutet es „Ohrfeige“. „Tatschen“ oder „tätschen“ heißt schlagen. Von der Ohrfeige zur gefüllten Nudel ist es dann eine eher waghalsige etymologische Konstruktion: Von Ohrfeigen bekommt man dicke Backen. Maultaschen eben. In Kochbüchern des 18. und 19. Jahrhunderts werden Maultaschen teilweise als Maulschellen bezeichnet, was dieser Erklärung Vorschub leistet.
Oder sind Maultaschen nicht doch eher Taschen, die man sich in den Mund vulgo das Maul steckt? Oder hat „Maul“ gar nichts mit dem Mund zu tun, sondern ist irgendwie verwandt mit „mahlen“, was sich letztendlich auf die verschiedenen Zerkleinerungsmethoden der Maultaschenfüllungszutaten bezieht, die gehackt, gemahlen, gemantscht werden?
Das Kloster Maulbronn, wie die Maultasche schwäbisches Welterbe, nimmt für sich in Anspruch, dass hier und nirgends sonst die Maultaschen erfunden worden seien und dementsprechend nach dem Kloster benannt wurden. Die „Maulbronner Nudeltasche“ wird sozusagen zur Maultasche verkürzt.

Die Geschichte dazu ist zu schön, um wahr zu sein.

In der Karwoche begab sich ein junger Mönch des Klosters Maulbronn in den Wald, um Feuerholz zu suchen. Da begegnete er einem Dieb, der seine Beute in einem Sack über der Schulter trug. Weil unser Mönch gerade einen besonders dicken Holzprügel in der Hand hielt, meinte der Dieb, er wolle ihn damit erschlagen, geriet ind Panik und rannte davon. Den Sack ließ er stehen.
Der Mönch wartete eine Weile und als von dem Dieb weit und breit nichts mehr zu sehen war, schaute er nach, was es mit dem Sack auf sich hatte. Darin befand sich ein schönes, großes, gut abgehangenes Bratenstück, bei dessen Anblick dem Mönch das Wasser im Munde zusammen lief. Solch gute Gottesgabe wollte er nicht verkommen lassen!
Er schleppte den Sack mit dem köstlichen Inhalt ins Kloster und überlegte, wie er das Fleisch in der Fastenzeit seinen Brüdern servieren könnte, ohne dabei Fastenregeln zu brechen. Das gute Fleisch wegwerfen oder verderben zu lassen brachte der schwäbische Klosterbruder nicht übers Herz.
Am Gründonnerstag begab er sich also in die Küche, hackte das Fleisch klein, vermischte es mit Spinat, Rauke, Petersilie und anderen würzigen Kräutern und Gemüsen. Mit der köstlichen Farce füllte er einen gut ausgewellten Nudelteig. Niemand, nicht einmal der liebe Gott, würde durch den Teig hindurch dem verbotenen Fleischgenuss auf die Spur kommen.
Genau so war es. Die Klosterbrüder freuten sich über das leckere Gründonnerstagsmahl und schwiegen sich über die genauen Zutaten dieser himmlischen „Herrgottsb’scheißerle“ aus. Und auch wenn Maultaschen mittlerweile zum kulinarischen schwäbischen Alltag gehören – an Gründonnerstag sind sie noch heute sozusagen Pflichtfestmahl.
Gegen ein süßes Maultäschle oder Maultäschle Pralinen Kaffee zum Nachtisch hätten die Maulbronner Mönche sicherlich auch nichts einzuwenden gehabt.
Die Pralinenmaultäschle sind eine wunderbar leckere schwäbische Süßigkeit und eignen sich ganz hervorragend als ein schwäbisches Geschenk.
   

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