TÜBINGER ABENDSPAZIERGANG - BLICKEN SIE HINTER DIE KULISSEN

4. Tübinger Abendspaziergang am Donnerstag,
25. Oktober 2018, Beginn um 19 Uhr

Hinter die Kulissen besonderer Geschäfte blicken

„Vom Holzmarkt durch die Lange Gasse“

Am Donnerstag, den 25. Oktober 2018, öffnen für Sie wieder vier Geschäfte nach Ladenschluss ihre Pforten. Vom Holzmarkt und durch die Lange Gasse erleben Sie individuelle und unerwartete Einblicke in ganz unterschiedliche Betriebe.

Ihre Pforten öffnen für Sie: Antiquariat J.J. Heckenhauer – Bücher und Kunst, Vinum – Weine & Feines, Briefmarkenhaus Schrepfer und Tartes Cézanne – Französische Spezialitäten.
Freuen Sie sich auf interessante, spannende und vielleicht unerwartete Einblicke und natürlich auch kleine Probiererle!

Dauer: ca. 2 Stunden

Treffpunkt: 19 Uhr, vor dem Wilhelmsstift
(Ecke Lange Gasse/ Collegiumsgasse)

Tickets zum Preis von 6 Euro erhalten Sie
bis 24.10.18 bei:

Bürger- und Verkehrsverein Tübingen, 
An der Neckarbrücke, Telefon 0 70 71 - 91 36-0

Teilnehmen können alle Interessierten aus Stadt und Umland.

Veranstalter:

Handel- und Gewerbeverein Tübingen e.V.,
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen WIT

An diesem Abend öffnen vier Geschäfte am Holzmarkt / Lange Gasse ihre Pforten:

Antiquariat J.J. Heckenhauer

Seit 1823 werden hier Bücher, Fotografien, Graphiken und Holzschnitte an- und verkauft, seit 1880 von der Familie Sonnewald. Das besondere Ambiente im historischen Gebäude gegenüber der Stiftskirche dreht die Zeit zurück und lädt ein zum Stöbern und Schmökern. Wandeln Sie auf Hermann Hesses Spuren, der hier seine Buchhändlerlehre absolvierte.
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Vinum
Weine & Feines

Nicht nur Weine, auch Liköre, Essig und Öle gehören zum umfangreichen Sortiment im Vinum. In der einzigartigen Atmosphäre des schönen Kellergewölbes können zu bestimmten Terminen neben regionalen und internationalen Weinen auch Genever und Gins, Sherrys, Brandys und rare Whiskys verkostet werden.
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Briefmarkenhaus Schrepfer

Hier schlägt das Sammlerherz höher. Einzeln oder in Sets können bei Renate Schrepfer Briefmarken, Münzen und entsprechendes Sammlerzubehör erworben werden. Sie kennt alle Stücke in ihrem kleinen Geschäft und berät auch gerne bei Schätzungen von Sammlungen.

Tartes Cézanne – Französische Spezialitäten

Ein Hauch von Frankreich mitten in Tübingen - Eric Schroth hat sich mit seinem französischen Feinkostladen einen Lebenstraum erfüllt. Der Duft von frischgebackenen Croissants nach Originalrezept, Flammkuchen, Suppen und süßem Gebäck erfüllt den Laden. Auch als Catering für alle Anlässe können Sie die französische Küche zu sich nach Hause bestellen.
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Rund ums Nonnenhaus - Abendspaziergang am 30.08.2018

Wieder einmal war es soweit: Der 3. Tübinger Abendspaziergang führte 45 interessierte Besucher rund ums Nonnenhaus, im Herzen der Tübinger Altstadt. Nach einer kleinen Einführung zur Geschichte des jahrhundertealten Quartiers mit seiner langen Tradition von Handel und Gewerbe sowie zu dem aufwendig restaurierten ehemaligen Beginenkloster machten sich drei Gruppen auf den Weg in vier verschiedene Geschäfte.

In dem von der Familie Krauss geführten Spezialitätengeschäft Safran gab es spannende und lustige Informationen aus der Welt des Gewürzhandels. Eindrucksvoll berichtete Mina Krauss von den großen Mengen an Pralinen, Gewürzen und Tees, die im Laufe eines Jahres mit viel Liebe zum Detail ausgewählt, zusammengestellt und verpackt werden. Ein Highlight war sicherlich für alle der Blick ins Lager, für manchen Besucher ging damit sogar ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Stärken konnten sich die Besucher mit einem köstlichen Gericht aus Reis, Linsen und Granatapfelsirup.

In der Galerie dreiraum », die sich im Erdgeschoss des Nonnenhauses befindet, präsentierten Barbara Leippold-Preiss und ihre Mitarbeiterin ihr buntes Sortiment an faszinierenden und einzigartigen Kleidungsstücken, Schmuck und Accessoires. Die Besucher erfuhren vieles über die regionale Herkunft der Materialien, denn die Ladeninhaberinnen kennen fast alle ihre Lieferanten persönlich. Als besondere Rarität in dem historischen Gebäude war der in einer Ecke erhaltene Fußabdruck eines jugendlichen Handwerksgesellen zu bestaunen, der beim Bau des Nonnenhauses entstanden ist. Alle Gäste durften sich am Schluss ihres Besuch über einen gefilzten Schlüsselanhänger als Andenken an diesen Abend freuen.

Weiter ging es mit einem Besuch in Tübinges erstem Unverpackt-Laden, dem Speicher. In seinen gemütlich eingerichteten Räumlichkeiten erläuterte Caner Ortanca den interessierten Zuhörern die Entstehungsgeschichte seines Ladens. Das umfangreiche Sortiment an unverpackten Lebensmitteln und Haushaltsartikeln soll zu ökologischem Umdenken und nachhaltiger Lebensführung beitragen.  Im Verkaufsraum konnten die Besucher dann ganz praktisch sehen und ausprobieren, wie einfach das Konzept der mitgebrachten Verpackungen funktioniert.

Zum Schluss führte der Weg über eine steile Treppe in den ersten Stock des Nonnenhauses und in die kleine, aber feine Werkstatt des Geigenbauers Wsewolod Gornowskij. Den staunenden Besuchern demonstrierte Gornowskij anschaulich den langen Entstehungsweg einer Geige. Begeistert erzählte der Geigenbauer, wie sehr sich die oft komplizierte und zeitaufwendige Reparatur einer alten Geige lohnt. Zum Bauen neuer Geigen kommt er dagegen nur ganz selten. Mit einer kleinen Kostprobe des wunderschönen Klangs einer etwa 100 Jahre alten Geige im Ohr machten sich die Besucher des 3. Abendspaziergangs dann auf den Heimweg, erfüllt und bereichert von vielen neuen Anregungen und Eindrücken.

Willkommen im Handwerkerpark - Abendspaziergang am 17.05.2018

Am Donnerstag, den 17.5.18 erkundete beim 2. Tübinger Abendspaziergang eine 15-köpfige Gruppe mit großem Interesse und voller Neugier den Handwerkerpark.

Die erste Station beim Bestattungsunternehmen Rilling und Partner lieferte Einblicke in die zahlreichen Möglichkeiten und Vorschriften der Bestattung in Baden-Württemberg. Die Besucher nutzten die Chance und stellten Geschäftsführer Marcus Höhn und seinen Mitarbeitern dazu eine Menge Fragen, konnten das Haus des Übergangs besichtigen und am Ende sogar einen Blick in eines der Fahrzeuge des Unternehmens werfen.

 

Ein gemütlicher Spaziergang führte die Gruppe dann durch das Areal des Handwerkerparks bis zur Stauden- und Kräutergärtnerei Erika Jantzen. Die Gäste wurden mit einem erfrischenden Tee aus Zitronenverbene empfangen und erkundeten mit Erika Jantzen und ihrer Mitarbeiterin die ungeahnt vielfältige Welt der Stauden. Bestimmt werden demnächst in vielen Gärten die blauen Hummelschaukeln blühen und Vanille- und Marzipandüfte laue Sommerabende versüßen, so mitreißend stellte Erika Jantzen ihre Lieblinge unter den eher unbekannten Arten vor.

Auf dem Rückweg wurde dann bei der Grill & BBQ Schule Dölker Halt gemacht. Für die inzwischen hungrig gewordenen Spaziergänger hatten Peter Dölker und seine Mitarbeiterin eine leckere Stärkung vorbereitet. In gemütlicher Atmosphäre gab der gelernte Metzger und erste deutsche Grillkönig Tipps für den perfekten Fleischgenuss und berichtete von der Entstehung seiner Grillschule.

 

 

Gut gestärkt machte sich die Gruppe auf den Weg zur vierten und letzten Station des Abends, die Firma Holzbau Friedrich Schmid. Der Geschäftsführer Thomas Federsel, der den Beruf des Zimmermanns selbst im Unternehmen erlernt hat, führte die Besucher in die große Werkshalle, in der Teile von Dachstühlen und andere Bauteile zu sehen waren, die aus Gründen der Zeitersparnis hier für die Baustellen vorgefertigt werden. Besonders spannend fanden die Gäste Federsels Erklärungen zum Mondholz, dem ganz besondere Eigenschaften nachgesagt werden.



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