TÜBINGER ABENDSPAZIERGANG - BLICKEN SIE HINTER DIE KULISSEN

7. Tübinger Abendspaziergang am Donnerstag,
26. September 2019, Beginn um 19 Uhr

Hinter die Kulissen besonderer Geschäfte blicken

„Zu Besuch im Französischen Viertel“

Am Donnerstag, den 26. September 2019 öffnen wieder vier Geschäfte für Sie nach Ladenschluss ihre Pforten. Diesmal besuchen wir das Französische Viertel. Es erwarten Sie individuelle und unerwartete Einblicke in ganz unterschiedliche Betriebe in einem besonderen Tübinger Stadtviertel.

Ihre Pforten öffnen für Sie:
wohnzimmer am park, HOLZ + FORM, Handwerkliche Buchbinderei Franz, Tatami Izakaya.

Dauer: ca. 2 Stunden

Treffpunkt: 19 Uhr, an der Panzerhalle, Aixer Str. 68

Tickets zum Preis von 8 Euro erhalten Sie
bis 25. September 2019 bei:

Bürger- und Verkehrsverein Tübingen, 
An der Neckarbrücke, Telefon 0 70 71 - 91 36-0

Teilnehmen können alle Interessierten aus Stadt und Umland.

Veranstalter:

Handel- und Gewerbeverein Tübingen e.V.,
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen WIT

An diesem Abend öffnen diese vier Geschäfte ihre Pforten:

wohnzimmer am park

Zur Visagistin und Topstylistin Ilka Gruner kommen seit nunmehr acht Jahren die Gäste wie ins heimische Wohnzimmer. Mit dem passenden Make-Up und Haarstyling sorgt sie für den perfekten Auftritt ihrer Kunden. Besonderen Wert legt Ilka Gruner auf verträgliche Hautschutzund Pflegeprodukte und die individuelle Beratung und Betreuung in gemütlicher und zugleich eleganter Atmosphäre.
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HOLZ + FORM

Außergewöhnliche Lebensräume entwirft und fertigt das Team der Schreinerei HOLZ + FORM. Nach ausführlichen Gesprächen mit den Kunden entstehen neue überraschende Lösungen für den gesamten Wohnbereich. Handwerkliche Perfektion, ökologische Nachhaltigkeit, ganzheitliche und langlebige Gesamtkonzepte, sowie starke Partner wie z. B. bulthaup, Hästens bilden das Grundgerüst für die über 25jährige Erfolgsgeschichte des Teams um Evelin und Frank Sauer.
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Handwerkliche Buchbinderei Franz

Etwas versteckt im Französischen Viertel liegt die kleine, aber feine Werkstatt der Buchbinderei Franz. Hier fertigt Buchbindemeisterin Susanne Mäckle individuelle Kunstwerke aus Papier, wie z.B. Tagebücher, Leporellos, Schachteln und Fotoalben. Wer selbst Hand anlegen und gestalterisch aktiv werden möchte, ist in den Kursen von Frau Mäckle an der richtigen Adresse.
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Tatami Izakaya

Tübingen hat was es bisher kaum in Deutschland gibt: Sabine Koschorreck hat nun neben dem Tatami im Mühlenviertel noch ein “Izakaya“ eröffnet. Ein typisch japanisches Kneipen-Restaurant mit vielen kleinen und größeren japanischen Speisen, hier im Französischen Viertel auch mit Sushibar. Mit Chefkoch Mitsutoshi Yamamoto und dem primär japanischen Team trifft japanische Kneipen-Kultur auf Französisches Viertel, wo auch klassische Izakaya Getränke wie Chu-Hi und Sake nicht fehlen dürfen.
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Licht und Wärme auf der Spur - Abendspaziergang am 07. Februar 2019

Rückblick: Wieder einmal war es soweit: Der kalte Winterabend des 7. Februar 2019 bildete genau den richtigen Rahmen für den 5. Tübinger Abendspaziergang unter dem Motto „Licht und Wärme auf der Spur“.

In der Fauser Ofenmanufaktur wurden die Besucher vom Ehepaar Fauser empfangen, das einen kurzen Überblick über die Firmengeschichte gab. Schnell entspann sich eine lebhafte Diskussion um die Vorzüge und das richtige Heizen mit unterschiedlichen Öfen. Einen Aha-Moment erlebten viele Besucher, als Karl-Friedrich Fauser zeigte, wie man das Holz richtig aufschichtet und für optimale Verbrennung sorgt. Ganz wichtig: Nicht bei den Spächtele sparen!

Wohlig aufgewärmt wurden die Gäste auch in Hinrichs Teehus, wo es verschiedene Sorten schwarzen und grünen Tees sowie unterschiedliche Kräutertees zu probieren gab. Ein besonderes Erlebnis war der Blick ins Lager, in dem die Inhaberinnen Conny und Linda Reese den Überblick über unzählige Teekartons behalten. Nur schwer trennten sich die Besucher von der gemütlichen Atmosphäre bei Kerzenschein und leckerem Gebäck.

Nach einem kurzen Weg durch die Tübinger Altstadt gelangten die Teilnehmer in Iris Gutmanns alteingesessenen Laden s’Hääs Naturkleidung. Begeistert erzählte Iris Gutmann von Ihrer Leidenschaft für Textilien aus Naturfasern, die sie mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail bei Spezialmessen für ihre Kunden und Kundinnen auswählt. So manche Besucherin liebäugelte mit dicken und doch leichten Wolljacken und wird sicherlich wiederkommen.

Kulinarische Stärkungen in ganz unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gab es bei Ramona Sahm im vomFASS – Tübingen. Während die Teilnehmer sich durch verschiedenste Essigsorten und Öle probierten, gab Ramona Sahm viele tolle Tipps und Rezeptvorschläge, alle selbst getestet und für richtig lecker befunden. Hier eröffneten sich ganz neue Geschmackskombinationen, die für Erstaunen und Begeisterung sorgten.

Vom Holzmarkt durch die Lange Gasse - Abendspaziergang am 25.10.2018

Am Donnerstag, den 25. Oktober 2018, öffneten wieder vier Geschäfte nach Ladenschluss ihre Pforten. Vom Holzmarkt und durch die Lange Gasse erlebten die 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuelle Geschichten und kulinarische Köstlichkeiten.

Heckenhauer
Im Antiquariat Heckenhauer am Holzmarkt gewährte Roger Sonnewald spannende Einblicke in die fast 200jährige Büchertradition seines Hauses. Der Wandel im Antiquariatshandel der letzten Jahrzehnte lässt ihn immer wieder neue Geschäftsideen entwickeln. Im museal erhaltenen Hesse-Kabinett mit Büchern aus der Zeit, als Hermann Hesse hier seine Buchhändlerlehre absolvierte, drehte sich die Zeit für die Besucher zurück. Das Blättern in alten Lexika war ebenso faszinierend wie die Geschichte eines Grieshaber-Buches mit textilem Einband aus der Mössinger Pausa.

Wenige Meter die Lange Gasse hinunter war mit dem Vinum die zweite Station des Abends erreicht. Die Gruppen wurden von Geschäftsführer Thomas Wachtel mit Prosecco und alkoholfreiem Getränk empfangen. Auch in diesem spätmittelalterlichen Haus greift das aktuelle Ladenkonzept eine alte Tradition auf. Bei einem gemütlichen Rundgang konnten sich die Besucher selbst ein Bild vom umfangreichen Sortiment an Weinen, Whiskys, Likören, Essig und Ölen machen. Im idyllischen Hinterhof mit Blick in die Abfüllwerkstatt beantworteten Wachtel und sein Sommelier Daniel Mauch die vielen Fragen der Besucher.

Ein gutes Stück die Lange Gasse weiter befindet sich das Briefmarkenhaus Schrepfer. Inhaberin Renate Schrepfer erzählte von der Geschichte der Briefmarke und stellte Briefmarken aus aller Welt vor. Insbesondere die Sondermarken aus Österreich faszinierten die Besucher: mit Sternenstaub und Öltropfen sind sie begehrte Sammelobjekte. Aber auch textile Marken in ungewöhnlichen Formen sind bei Renate Schrepfer zu bekommen. Darüber hinaus hat sie ihren Bestand um Münzen erweitert, sachkundig und kompetent kann sie beraten, schätzen und begeistern. Das Ringelnatz-Zitat war sofort erkannt: Ein männlicher Briefmark erlebte was Schönes, bevor er klebte.

Am Ende der Langen Gasse hat sich Eric Schroth im Tartes Cézanne einen Lebenstraum erfüllt. Der Duft von frisch gebackenen Flammkuchen empfing die Besucher - hier wird die Kunst zu genießen gelebt. Bei kleinen Häppchen erzählte Eric Schroth von seiner Freude am Kochen und Backen und seiner besonderen Beziehung zu Cézanne. Ein Blick in die Küche zeigte den Gruppen, wie liebevoll hier in über 30 Varianten Tartes und Tourtes entstehen.

Rund ums Nonnenhaus - Abendspaziergang am 30.08.2018

Wieder einmal war es soweit: Der 3. Tübinger Abendspaziergang führte 45 interessierte Besucher rund ums Nonnenhaus, im Herzen der Tübinger Altstadt. Nach einer kleinen Einführung zur Geschichte des jahrhundertealten Quartiers mit seiner langen Tradition von Handel und Gewerbe sowie zu dem aufwendig restaurierten ehemaligen Beginenkloster machten sich drei Gruppen auf den Weg in vier verschiedene Geschäfte.

In dem von der Familie Krauss geführten Spezialitätengeschäft Safran gab es spannende und lustige Informationen aus der Welt des Gewürzhandels. Eindrucksvoll berichtete Mina Krauss von den großen Mengen an Pralinen, Gewürzen und Tees, die im Laufe eines Jahres mit viel Liebe zum Detail ausgewählt, zusammengestellt und verpackt werden. Ein Highlight war sicherlich für alle der Blick ins Lager, für manchen Besucher ging damit sogar ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Stärken konnten sich die Besucher mit einem köstlichen Gericht aus Reis, Linsen und Granatapfelsirup.

In der Galerie dreiraum », die sich im Erdgeschoss des Nonnenhauses befindet, präsentierten Barbara Leippold-Preiss und ihre Mitarbeiterin ihr buntes Sortiment an faszinierenden und einzigartigen Kleidungsstücken, Schmuck und Accessoires. Die Besucher erfuhren vieles über die regionale Herkunft der Materialien, denn die Ladeninhaberinnen kennen fast alle ihre Lieferanten persönlich. Als besondere Rarität in dem historischen Gebäude war der in einer Ecke erhaltene Fußabdruck eines jugendlichen Handwerksgesellen zu bestaunen, der beim Bau des Nonnenhauses entstanden ist. Alle Gäste durften sich am Schluss ihres Besuch über einen gefilzten Schlüsselanhänger als Andenken an diesen Abend freuen.

Weiter ging es mit einem Besuch in Tübinges erstem Unverpackt-Laden, dem Speicher. In seinen gemütlich eingerichteten Räumlichkeiten erläuterte Caner Ortanca den interessierten Zuhörern die Entstehungsgeschichte seines Ladens. Das umfangreiche Sortiment an unverpackten Lebensmitteln und Haushaltsartikeln soll zu ökologischem Umdenken und nachhaltiger Lebensführung beitragen.  Im Verkaufsraum konnten die Besucher dann ganz praktisch sehen und ausprobieren, wie einfach das Konzept der mitgebrachten Verpackungen funktioniert.

Zum Schluss führte der Weg über eine steile Treppe in den ersten Stock des Nonnenhauses und in die kleine, aber feine Werkstatt des Geigenbauers Wsewolod Gornowskij. Den staunenden Besuchern demonstrierte Gornowskij anschaulich den langen Entstehungsweg einer Geige. Begeistert erzählte der Geigenbauer, wie sehr sich die oft komplizierte und zeitaufwendige Reparatur einer alten Geige lohnt. Zum Bauen neuer Geigen kommt er dagegen nur ganz selten. Mit einer kleinen Kostprobe des wunderschönen Klangs einer etwa 100 Jahre alten Geige im Ohr machten sich die Besucher des 3. Abendspaziergangs dann auf den Heimweg, erfüllt und bereichert von vielen neuen Anregungen und Eindrücken.

Willkommen im Handwerkerpark - Abendspaziergang am 17.05.2018

Am Donnerstag, den 17.5.18 erkundete beim 2. Tübinger Abendspaziergang eine 15-köpfige Gruppe mit großem Interesse und voller Neugier den Handwerkerpark.

Die erste Station beim Bestattungsunternehmen Rilling und Partner lieferte Einblicke in die zahlreichen Möglichkeiten und Vorschriften der Bestattung in Baden-Württemberg. Die Besucher nutzten die Chance und stellten Geschäftsführer Marcus Höhn und seinen Mitarbeitern dazu eine Menge Fragen, konnten das Haus des Übergangs besichtigen und am Ende sogar einen Blick in eines der Fahrzeuge des Unternehmens werfen.

 

Ein gemütlicher Spaziergang führte die Gruppe dann durch das Areal des Handwerkerparks bis zur Stauden- und Kräutergärtnerei Erika Jantzen. Die Gäste wurden mit einem erfrischenden Tee aus Zitronenverbene empfangen und erkundeten mit Erika Jantzen und ihrer Mitarbeiterin die ungeahnt vielfältige Welt der Stauden. Bestimmt werden demnächst in vielen Gärten die blauen Hummelschaukeln blühen und Vanille- und Marzipandüfte laue Sommerabende versüßen, so mitreißend stellte Erika Jantzen ihre Lieblinge unter den eher unbekannten Arten vor.

Auf dem Rückweg wurde dann bei der Grill & BBQ Schule Dölker Halt gemacht. Für die inzwischen hungrig gewordenen Spaziergänger hatten Peter Dölker und seine Mitarbeiterin eine leckere Stärkung vorbereitet. In gemütlicher Atmosphäre gab der gelernte Metzger und erste deutsche Grillkönig Tipps für den perfekten Fleischgenuss und berichtete von der Entstehung seiner Grillschule.

 

 

Gut gestärkt machte sich die Gruppe auf den Weg zur vierten und letzten Station des Abends, die Firma Holzbau Friedrich Schmid. Der Geschäftsführer Thomas Federsel, der den Beruf des Zimmermanns selbst im Unternehmen erlernt hat, führte die Besucher in die große Werkshalle, in der Teile von Dachstühlen und andere Bauteile zu sehen waren, die aus Gründen der Zeitersparnis hier für die Baustellen vorgefertigt werden. Besonders spannend fanden die Gäste Federsels Erklärungen zum Mondholz, dem ganz besondere Eigenschaften nachgesagt werden.



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